Lorenz Knauer (Buch & Regie)

Knauer_LorenzIn München geboren, aufgewachsen in London, in den USA und in Berlin; Nach dem Abitur 1973 lebte Lorenz Knauer mehrere Jahre in Italien und Frankreich. 1979 holte ihn die Regisseurin Ariane Mnouchkine („1789“; „Molière“) als Dramaturg an ihr weltberühmtes „Théâtre du Soleil“ nach Paris, um bei der Vorbereitung einer Bühnenversion von Klaus Mann´s Schlüsselroman „Mephisto“ zu assistieren. Parallel dazu arbeitete Knauer mit an einer Langzeitbeobachtung des Bayerischen Fernsehens über die Entstehung des „Mephisto“.

Nach diesem Projekt zog Knauer wieder nach München, wo er als freier Autor zahlreiche Beiträge für Magazinsendungen des Bayerischen Fernsehens wie „Abendschau“, „Bayernreport“, „Zeitspiegel“, „Europa Nebenan“ und „Zwischen Spessart und Karwendel“ ablieferte.

Auch entstanden in dieser Zeit Werbefilme, Kurzfilme für das Institut für Film und Bild, sowie Büchersendungen, Künstlerporträts und auch Spieldokumentationen für die ARD, das ZDF, den ORF und freie Produzenten.

1989 holte ihn der Oscarpreisträger Malcolm Clarke („You don´t have to die“) in die Vereinigten Staaten, um in seinem Auftrag als Autor und Regisseur die Langzeitdokumentation  „Guns: A Day in The Death of America“ zu drehen. Der Film wurde zunächst in der renommierten Dokumentarreihe „America Undercover“ des Senders HBO gezeigt, später dann in vielen Ländern weltweit; Die deutsche Fassung lief unter dem Titel: „Waffenwahn: Der Krieg in den Straßen Amerikas“ im Bayerischen Fernsehen.

Ab 1991 entstanden mehrere preisgekrönte Dokumentationen für die BR-Sendereihen „Bayern Erleben“ und „Unter Unserem Himmel“ sowie „ARD-exclusiv“: „In den Fängen des Guru“ (1993)

1998 / 2000 zwei Filme für den erfolgreichen Siebenteiler „Die Donau“ – sowie Reisefilme und Reportagen in über 20 Ländern in Europa, Asien und Amerika.

Beim ZDF arbeitete Knauer mehrfach für die renommierte Reihe „37°“:

„Miss Baby oder das Drama des Perfekten Kindes“
„Verbotene Berufung: Katholische Priesterinnen in Amerika“
„Gehirnwäsche im Namen Gottes“

2001 / 2002 entstanden zwei Filme für die Reihe „ZDF-Expedition“: „Shaolin –  Geheimnis des Kung Fu“ sowie „Nomaden der Südsee“.

2003 / 2004 erneute Arbeit für die BR-Sendereihe „Unter Unserem Himmel“: „Die Isar – Ein topographisch-menschliches Porträt“

Bei der Erstausstrahlung erreichte der Zweiteiler mit 21% Marktanteil eine der besten Einschaltquoten, die im BR von einer Dokumentation bis dahin erzielt wurde. Auf dem Columbus Intl. Film & Video Festival 2006 erhielt „Die Isar“ einen Hauptpreis, den „Silver Chris Award“.

2004 / 2005 zwei Dokumentationen für die BR-Reihe „Domgeschichten“ über die Frauenkirche in München und den Würzburger Dom – ungewöhnliche Porträts durch die Augen der Menschen, die im Schatten dieser bayerischen Kathedralen leben und arbeiten.

2005 Berufung in die Nominierungsjury „15. Deutscher Kamerapreis“.

Gegenwärtig in Arbeit ist ein aufwendiger Zweiteiler für den Bayerischen Rundfunk: „Lebensraum Alpen“ und in Vorbereitung, die Kinodokumentation „Jane´s Journey“ über die weltberühmte englische Primatenforscherin, Umweltschützerin und UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall.

Bsuchen Sie Lorenz Knauer’s Homepage: http://www.lorenzknauer.com/

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